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9. Festival Tanz! Heilbronn: „Was bleibt? Was zählt?“

Vom 17. bis 21. Mai 2017 lädt das Theater Heilbronn wieder zum Internationalen Festival Tanz! Heilbronn ein, um an fünf Tagen herausragende Arbeiten des zeitgenössischen Tanzes zu präsentieren. Das mittlerweile 9. Festival steht unter dem Motto: „Was bleibt? Was zählt?“. In dieser Zeit rasanter gesellschaftlicher und politischer Veränderungen, die tief in persönliches Leben eingreifen, gilt es, darüber nachzudenken: Was hat Bestand? Welche Werte gilt es zu verteidigen? Wie wollen wir zukünftig leben? Diesen Fragen mit den Mitteln des Tanzes nachzugehen, eint alle Künstlerinnen und Künstler, die Kuratorin Karin Kirchhoff für das Festival eingeladen hat. 

Mit dabei sind Kompanien und Solokünstler aus Kanada, dem Nahen Osten, China oder Europa, darunter zwei Deutsche Erstaufführungen und ein neues Stück der weltbekannten Choreografin Marie Chouinard. Außerdem gibt es ein Tanzstück mit türkisch- und arabischstämmigen jungen Männern aus Heilbronn.

Mittwoch, 17. Mai 2017 
Den Festivalauftakt bestreiten am 17. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus sechs exzellente Tänzerpersönlichkeiten der Kompanie DANCE ON aus Berlin mit einem Stück des libanesischen Künstlers Rabih Mroué „Water between three hands“. Mroué, dessen Arbeit bildende Kunst, Performance und Theater verbindet, arbeitet hier erstmals mit Tänzerinnen und Tänzern zusammen. In seinem Stück beschäftigt er sich mit dem Prozess des Erinnerns, den er mit Wasser, das durch die Hände rinnt, vergleicht. Das Ensemble, mit dem er diese Arbeit umsetzt, ist ein ganz besonderes. Die Tänzerinnen und Tänzer sind alle zwischen 40 und 50 Jahre alt und blicken auf Karrieren in berühmten Kompanien zurück. Ihre Erinnerungen und Geschichten – ob nun reale oder erdachte – bilden das Material für Texte und Tanzsequenzen, die live vom Perkussionisten Philipp Danzeisen begleitet werden.

Donnerstag, 18. Mai 2017
Am Donnerstag, dem 18. Mai 2017, wird um 19.30 Uhr im Komödienhaus das Tanzstück „Artikel Eins“ (Arbeitstitel) präsentiert, das der aus der Türkei stammende Breakdance- Weltmeister und Choreograf Kadir Memis alias „Amigo“ zusammen mit türkisch- und arabischstämmigen jungen Männern aus der Region erarbeitet. Der Arbeitstitel bezieht sich auf den Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Doch was bedeutet „Würde“ in Deutschland und in anderen Kulturkreisen? Wie unterscheidet sich „Würde“ von „Ehre“ und „Respekt“? Amigo kreierte den „Zeybreak“, eine Mischung aus Breakdance und dem türkischen Tanz Zeybek, und erarbeitet genreübergreifende Bühnenstücke zum Beispiel über Männlichkeitsbilder. Milan Vogel, Schlagzeuger, Klarinettist und Soundmixer sorgt für die Live-Musik. 
Außerdem steht an diesem Abend im Komödienhaus das Stück „ToTentanz“ von der japanischen Choreografin Yui Kawaguchi auf dem Programm. Sie widmet sich dem Thema Cybermobbing, das die Betroffenen von innen auffrisst und gleichermaßen Alt und Jung, Arm und Reich befallen kann. Als musikalische Grundlage dient ihr „La Danse Macabre“, der Totentanz von Camille Saint-Saëns, der sich auf das Wüten der Pest im 14. Jahrhundert bezieht. Getragen wird das Solo von der expressiven schwedischen Tänzerin Anna Halmström, die nicht nur Mitglied der schwedischen Nationalmannschaft für rhythmische Sportgymnastik war und verschiedene Breakdancebattles gewonnen hat, sondern auch im Finale der Fernseh-Show „Got to dance“ stand.
Beide Stücke sind bereits um 11.00 Uhr in einer Schülervorstellung zu sehen.

Freitag, 19. Mai 2017
Am Freitag, dem 19. Mai 2017, steht zunächst um 19.30 Uhr ein Doppelabend in der BOXX auf dem Programm. Im ersten Teil zeigt der aus Tunesien stammende und in Frankreich lebende Hamdi Dridi sein eindringlich getanztes Solo „Tu Meur(s) De Terre“ als Deutsche Erstaufführung. Er verarbeitet darin die Trauer um seinen verstorbenen Vater in einer kraftvollen Bewegungssprache. 
Es folgt das spannungsreiche und faszinierende Duett „Zaafaran“, das der libanesische Choreograf  Omar  Rajeh mit der iranischen Künstlergruppe MaHa erarbeitet hat. Besonders brisant, weil im Iran eigentlich ein striktes Tanzverbot herrscht. Das Stück, das von einem atemberaubenden Trommelsolo begleitet wird, lotet die Möglichkeiten einer tänzerischen Begegnung zwischen Mann und Frau unter den Bedingungen staatlicher Zensur aus. 

Um 21.30 Uhr geht es im Komödienhaus weiter. Hier ist der mit dem FAUST-Preis als bester Tänzer 2016 ausgezeichnete Aloalii Tapu aus Neuseeland in einer Choreografie des Berliners Christoph Winkler zu erleben. Der Titel des Gute-Laune-Solos: „Urban Soul Café“ – quasi als Hommage an Pina Bauschs „Café Müller“. In dieser einstündigen, von Pop-Musik untermalten, Performance tanzt sich Aloalii Tapu durch verschiedene Stile und befragt die westliche Tanzgeschichte aus einer außereuropäischen nicht-weißen Perspektive.

Samstag, 20. Mai 2017
Am späten Nachmittag des 20. Mai 2017 gibt es um 17.30 Uhr und um 18.30 Uhr am Bollwerksturm es eine Open Air Performance zum Thema „Was bleibt? Was zählt?“ von einer Gruppe tanzbegeisterter Heilbronnerinnen und Heilbronner, die sich 2015 während des Festivals für das  Projekt „parken“ zusammengefunden hatten. Seither trainiert die Gruppe regelmäßig unter Leitung von Lisa Thomas und Petra Stransky in der TheaterWerkstatt. (Wdhlg. am 21. Mai um 16.30 Uhr)

Der Samstagabend des 20. Mai, gehört der weltbekannten Compagnie Marie Chouinard aus Kanada, die  zum zweiten Mal beim Festival Tanz! Heilbronn vertreten ist. Bereits 2012 gastierte die Compagnie aus Montreal mit ihrem verstörend schönen Stück „bODY_rEMIX/gOLDBERG_vARIATIONS“ in Heilbronn. Nun wird im Großen Haus die neueste Arbeit von Marie Chouinard gezeigt: „Hieronymus Bosch: The Garden of Earthly Delights“. Die Kanadierin ist aus Anlass des 500. Todestages von Hieronymus Bosch in das Universum des niederländischen Malers eingetaucht und hat sich von seinem berühmten Triptychon „Der Garten der Lüste“ inspirieren lassen. Zehn Tänzerinnen und Tänzer lassen ein großartiges Bildertheater entstehen.

Sonntag, 21. Mai 2017
Und auch am letzten Festivaltag, Sonntag, 21. Mai 2017 stehen noch einmal zwei Stücke auf dem Programm. Um 17. 00 Uhr ist im Komödienhaus „Minorities“, eine Arbeit des chinesischen Choreografen Yang Zen, zu sehen. Dieses Tanztheaterstück wird wenige Tage zuvor beim Festival Dance in München uraufgeführt und kommt anschließend nach Heilbronn. Der junge Choreograf entwickelt Stücke über das postrevolutionäre China und beschäftigt sich in seiner neuen Arbeit mit dem Verhältnis von Nationalität und ethnischen Minderheiten (minorities). 
Nach dem sehr erfolgreichen Gastspiel beim letztjährigen Festival Tanz! Heilbronn mit dem Stück „Infant“ kommt Joeri Dubbe auch in diesem Jahr wieder und hat sich die BOXX als Ort für die Deutsche Erstaufführung seines Stückes „Kiraly“ ausgesucht. Diesmal beschäftigt er sich mit dem vermeintlichen Gegensatz von Natur und Technologie. Seine beiden charismatischen Tänzerinnen Sarah Murphy und Carolina Mancuso verkörpern darin zwei Archetypen aus Vergangenheit und Zukunft der Menschheitsgeschichte – ein instinktgeleitetes vorzivilisatorisches  Wesen und einen Maschinenmenschen. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr.

Workshops
Wie in jedem Jahr stehen kreative Workshops auf dem Programm:

Workshop: „… das Erinnern“
mit Brit Rodemund/DANCE ON Ensemble
Für Frauen 40+ 
keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich
19.-21. Mai im Steps Tanzstudio

Workshop: „Blick und Augenblick“
mit Yui Kawaguchi
für Jugendliche und Erwachsene
keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich
20. und 21. Mai im Steps Tanzstudio

Festivalcard 
Mit der Festivalcard kann man alle Vorstellungen anschauen und spart über 30 % gegenüber dem Einzelverkaufspreis. Sie kostet 136 € (ermäßigt 76,50 €) in der ersten Kategorie und 115 € (ermäßigt 62 €) in der zweiten Kategorie. 
Vorverkauf
Der Vorverkauf beginnt am 16. Februar 2017. 

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