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Palmbräu wurde 1835 von Jakob Zorn (1812–1882) in seiner Weinstube in Eppingen gegründet.

Palmbräu · Eppingen Rote Eiche



Nur im OKTOBER – ROTE EICHE

Der Oktober
wird rot!

Die „Rote Eiche“ wird aus speziell gedarrten Rotmalzen hergestellt, die dem Bier seine Farbe verleihen. Veredelt über getoastetem Eichenholz, entsteht eine ganz besondere Spezialität. Inspiration hierzu war ein Rezept, das unser Braumeister beim durchstöbern alter Aufzeichnungen entdeckte. Bis Ende des 19. Jahrhunderts, wurde Bier dunkel eingebraut und in großen Eichenfässern zur Reife gebracht.

Eine Zeitreise… röstig, aromatisch, mit feiner Eichenholznote.

Natürlich gebraut nach dem Reinheitsgebot.

Jeden Monat neu
und nur so lange ein Sud reicht!


Wer es nicht probiert, ist selber schuld!  

 

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Betriebsleiter Oliver Kohler vor einem der beiden imposanten Sudkessel. 

Palmbräu Biere

Palmbräu historisch

Im Jahr 1835 der erste Sud Bier

Im Jahr 1835 braute der Bierbrauer und Küfer Jakob Zorn den ersten Sud Bier im heutigen Stammhaus zur „Palme“ in Eppingen. Damals trug es noch den Namen „Weinwirtschaft und Bierbrauerei bey Jakob Zorn“.  

Er hatte sich in langen Lehr- und Wanderjahren in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich gründliche Kenntnisse für seinen Beruf erworben. Sein Bier fand bald großen Zuspruch, in Folge dessen musste eine neue Braustätte mit entsprechenden Lagerkellen errichtet werden. Hier wurden große, gewölbte Bierkeller von 32 Meter Länge und bis zu 7 Meter Breite erbaut. Darüber wurde das Sudhaus errichtet und die Lagerräume für Gerste, Malz und Hopfen. Auch eine Mälzerei wurde angegliedert. Jakob Zorn wurde bereits in jungen Jahren zum Zunftmeister der Bierbrauer- und Küferzunft ernannt. 

Etwa in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts waren seine Söhne herangewachsen und wurden Bierbrauer. Franz, der älteste der drei Brüder, übernahm schließlich die Brauerei, nachdem er sich in der Fremde weitere Berufskenntnisse aneignete. In der Nähe der Brauerei legte er eine schöne Gartenwirtschaft an mit zwei Kegelbahnen an. Der „Zorn´s Biergarten“ erfreute sich bald großer Beliebtheit, an manchen Sonntagen wurde hier 1000 Liter Bier und mehr ausgeschenkt. 

Franz Zorn pflegte seinen Biergarten mit viel Liebe und pflanzte Kastanien, verschiedene Laubbäume und auch einige Palmen. Diese Palmen gaben dem Garten im Laufe der Zeit seine besondere Prägung und es dauerte nicht lange, so nannte man den Biergarten „Palmengarten“. Daraus leitete sich der Name für das Wirtshaus zur „Palme“ ab. Später entstand daraus der Name „Palmbräu“. Die Brauereieinrichtung musste wiederrum erweitert und verbessert werden. 

 

Einst die kleinste von acht Bierbrauereien in Eppingen

Ludwig Zorn, der älteste Sohn von Franz Zorn, entschied sich im Jahre 1884 ebenfalls für den Beruf des Bierbrauers. Damals gab es in Eppingen noch acht Bierbrauereien, wovon die „Zorn´s Brauerei“ die kleinste war. Nach Ludwig Zorn´s Rückkehr von den Wanderjahren übernahmen er, Karl und Hermann Zorn die elterliche Brauerei und führten sie unter der Firmenbezeichnung „Palmbräu Zorn Söhne“ als offene Handelsgesellschaft weiter. 

Das Geschäft entwickelte sich gut, ein neuer Dampfkessel mit Dampfmaschine wurde angeschafft. Außerdem wurde eine eigene elektrische Lichtversorgung eingerichtet, mit der später auch ein großer Teil der Stadtgemeinde Eppingen mit Licht versorgt wurde. 

Der Weltkrieg 1914/18 unterbrach die Aufwärtsentwicklung, nahezu die gesamt Belegschaft wurde zum Wehrdienst eingezogen, so dass der Betrieb nur noch mit Lehrlingen und älteren, kriegsdienstuntauglichen Leuten aufrechterhalten werden konnte. 

 

Viel Eifer und Willenskraft

Brauereiteilhaber Hermann Zorn fiel in diesem Krieg. Viel Eifer und Willenskraft waren erforderlich, um das Familienunternehmen zu erhalten. Die vierte Generation, Emil und Reinhold Zorn, wirkten an der Lösung dieser Probleme maßgeblich mit. 

Emil Zorn übernahm die technische Leitung, nachdem er sich auf der Brauerhochschule Weihenstephan bei München die nötigen Kenntnisse erworben hatte. Reinhold Zorn, aus der Brauerschule Doemens in München hervorgegangen, übernahm die kaufmännische Leitung. 

Durch Erweiterung des Kundenkreises sowie Vergrößerung der Brauereianlagen konnte im Jahr 1928 erstmals ein Ausstoß von 20.000 hl erreicht werden. Das Absatzgebiet konnte neben Eppingen auf alle benachbarten Großstädte ausgedehnt werden. 1939 konnte die Brauerei einen Jahresausstoß von 40.000 hl erreichen. 

 

Große Zeiten in den späten Siebzigern

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Verbreitungsgebiet der Palmbräu planmäßig ausgebaut. 1960 erreicht die Palmbräu einen Ausstoß von über 70.000 hl.  

Nachdem Werner Polster, Schwiegersohn von Emil Zorn, 1971 den Chefsessel übernommen hatte, ging es an den Neubau von Verwaltungsgebäude und Gärkeller. Das neue Sudhaus weihte Ministerpräsident Lothar Späth 1979 ein. Große Zeiten, die Ende der 90er Jahre fast vergessen schienen. 

Die Palmbräu segelte in schwerem Fahrwasser und musste 2002 Insolvenz anmelden. Es folgten weitere unerfreuliche Kapitel. Als die mittlerweile als Mehrheitsgesellschafter eingestiegenen Chefs der Welde-Bräu den Polster-Brüdern, den Söhnen von Werner Polster, den Stuhl vor die Türe setzten, endete 2008 die lange Geschichte des Familienunternehmens Zorn/Polster.  

Im Jahr 2009 übernahm dann die Familie Scheidtweiler die angeschlagene Brauerei Palmbräu und führte sie wieder in ruhigeres Fahrwasser. Es wurden Investitionen getätigt im Bereich der Sudhaustechnik sowie in die energetische Gebäudesanierung.  

 

 

Palmbräu aktuell 

Seit der Übernahme 2009 durch die Familie Scheidtweiler konnte der Ausstoß jährlich gesteigert werden. Unter anderem konnte dies erreicht werden durch die Erweiterung des Sortimentes in unterschiedlichen Gebindegrößen. Gerade im Bereich der Biermischgetränke konnte Palmbräu durch die Platzierung des Naturradlers und des Weizen Grapes „Frizzi“ Akzente setzen. Ebenso braut und füllt Palmbräu in Eppingen das MAULBRONNER KLOSTERBRÄU. Dieses gibt es als helles oder als dunkles.

Seit April 2014 wurde ein „Bier des Monats“ ins Sortiment aufgenommen, eine wechselnde Bierspezialität, von der immer nur ein Sud gebraut wird. Die Monatsbiere stoßen auf sehr überaus positive Resonanz, wobei unterschiedlichste Geschmäcker angesprochen werden. So braute man unter anderem ein Märzen, ein Summer Ale oder die Rote Eiche. Unterschiedlichste Biere, die auch den Bereich der Craft Biere abdecken. Gebraut und abgefüllt werden alle Monatsbiere nach dem deutschen Reinheitsgebot bei Palmbräu in in Eppingen.

Palmbräu verwendet für alle Biere nur qualitativ hochwertige Rohstoffe. So bezieht man Hopfen aus der Hallertau sowie Tettnang am Bodensee. Lieferanten für das Malz sind unter anderem Durst Malz aus Bruchsal-Heidelsheim, Best Malz Heidelberg oder Schwabenmalz Laupheim. 

Braumeister Adrian von Berg und Betriebsleiter Oliver Kohler im Ahnenkeller der Brauerei.

 

Palmbräu Eppingen GmbH & Co. KG

Ludwig-Zorn-Str. 2
75031 Eppingen

Tel: +49 7262 602 – 0
Fax: +49 7262 602 – 70
www.palmbraeu.de
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Geschäftsführer: Dipl. Ing. Wolfgang Scheidtweiler, Lionel Berge
Betriebsleiter: Oliver Kohler

Video: Das Reinheitsgebot - der Film - 500 Jahre Braukunst und Biervielfalt

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