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Markus Busch erneut "Winzer des Jahres"

Markus Busch vom Weingut Karl Busch aus Bretzfeld-Dimbach wurde erneut zum "Winzer des Jahres" gekürt.
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Die TOP 100 der besten Weinerzeuger Deutschlands

Die DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat wieder ihre beiden Ranglisten der besten Wein- und Sekterzeuger veröffentlicht: die "DLG-TOP 100 der besten Weinerzeuger" sowie die "DLG-TOP 10 der besten Sekterzeuger".
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Weingipfel 2017: Interessante Weine, nette Leute, gute Stimmung

Junge Gesichter bei den Ausstellern, interessante Weine zum Verkosten. Ein sachkundiges Publikum probierte, schlotzte, fachsimpelte und vergnügte sich am Wochenende in der Heilbronner Harmonie. Rund 40 Betriebe boten rund 400 Kostproben aus ihren Weinkellern.

Carolin Klöckner ist die neue Weinkönigin

Carolin Klöckner aus Vaihingen/Enz-Gündelbach ist die neue Württemberger Weinkönigin 2017/2018.
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2017: Weniger Ertrag, sehr hohe Qualität

Nach extremen Spätfrösten im April gibt es 2017 einen mengenmäßig deutlich unterdurchschnittlichen Jahrgang. Dafür ist bei reduzierten Erträgen die Qualität sehr hoch.
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Heilbronn: Im Reich getanzter Bilderwelten

Das erste Tanzgastspiel der Saison bringt einen guten alten Bekannten und in Heilbronn hochgeschätzten Choreografen ins Große Haus. Stephan Thoss kommt mit seiner neuen Kompanie Nationaltheater Mannheim Tanz, die er seit einem Jahr leitet. In dem Doppelabend „Gesicht der Nacht“, den er gemeinsam mit dem isländischen Tänzer Frank Fannar Pedersen herausgebracht hat, geht es auf ganz unterschiedliche Weise in das Reich getanzter Bilderwelten.

Die Heilbronner Premiere ist am 16. November 2017 um 19.30 Uhr im Großen Haus. Danach ist der Abend noch für vier weitere Vorstellungen zwischen November und Februar in Heilbronn zu Gast.

„Var“ von Frank Fannar Pedersen

Jungen Choreografen Wege zu ebnen ist einer der Bausteine der Arbeit von Stephan Thoss als Ballettintendant des Nationaltheaters Mannheim. Deshalb hat er für den ersten Teil den isländischen Tänzer und Choreografen Frank Fannar Pedersen eingeladen, eine Kreation mit dem NTM Tanz zu erarbeiten. Der Tänzer des Ballett Basel, ausgezeichnet von der Zeitschrift tanz als »Hoffnungsträger des Tanzes 2015«, hat schon eine Reihe vielbeachteter Choreografien entwickelt. Das Heilbronner Publikum kennt ihn als hochgewachsenen, charismatischen Tänzer aus der Wiesbadener Kompanie von Stephan Thoss, der häufig als Solist zu sehen war und von Thoss‘ expressiver, hochenergetischer choreografischer Handschrift beeinflusst ist. In „var“ (isl. es war), so der Titel seiner Choreographie, spürt er der Relation von Vergangenheit und Gegenwart nach und zeigt, wie die Reise durchs Leben dem Einzelnen als Bilder der Erinnerung in Kopf und Herz bleiben. Zur Musik seiner beiden Landsmänner Jóann Jóhannsson und Sigur Rós verleiht Pedersen dieser Thematik in stimmungsvollen und gleichzeitig nachdenklichen Bildern körperlichen Ausdruck.

„Nightbook“ von Stephan Thoss

Im zweiten Teil „Nightbook“ taucht Stephan Thoss, der Meister des expressiven Tanzes, tief ins Unterbewusste, das hervortritt, wenn wir im Schlaf die Herrschaft über die Gedanken verlieren. Seine Arbeit kreist um die Themen Inspiration, Kreativität und künstlerisches Schaffen. Eine Schriftstellerin bekommt im Traum von ihren eigenen, zum Teil noch unvollendeten, Charakteren nächtlichen Besuch. All die unfertigen Figuren entwickeln ein Eigenleben, melden sich zu Wort und konfrontieren die Schriftstellerin mit selbständigen Ideen. Inspiration für den Choreografen war ein großer Magier des Rätselhaften: der belgische Surrealist René Magritte. »Seit mir die Bilder von René Magritte begegnet sind, haben sie mein choreografisches Denken, das Bewegung als primäres Ausdrucksmittel sah, auf eine wunderbar geheimnisvolle Weise beeinflusst. Geheimnisvoll, weil ich nicht sagen kann, was es genau ist und wie sich die Ideen seiner Bildersprache in meine Arbeit bereichernd einschlichen, sind doch unsere handwerklichen Mittel so verschieden«, sagt Stephan Thoss. Angeregt von Magrittes Bildern, wo surreale Impulse und eigenwillige Situationen mit greifbaren Charakteren und Phantasien zwischen Traum und Wirklichkeit abwechseln, begibt sich Stephan Thoss auf die Suche nach dem Sinn im Irrsinn.

Frank Fannar Pedersen erhielt seine Ausbildung an der National Ballet School of Iceland in Reykjavik und an der Ballettschule der Finnischen Nationaloper in Helsenki. Ab 2008 tanzte der Isländer zunächst in der Iceland Dance Company, bei Europa Danse in Paris und bei IT Dansa Barcelona, bevor er zur Spielzeit 2011/12 in das Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden wechselte, wo er bis Sommer 2014 unter Stephan Thoss engagiert war. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er Mitglied des Ballett Basel unter der künstlerischen Leitung von Richard Wherlock. Pedersen arbeitet regelmäßig mit renommierten Choreografen zusammen, u.a. mit Johan Inger, Hofesh Shechter, Ohad Naharin, Jiri Kylian, Alexander Ekman, Ed Wubbe oder Stijn Celis. 2015 wurde er von der Zeitschrift „Tanz“ als „Hoffnungsträger des Tanzes“ ausgezeichnet.

Seit 2008 choreografiert Pedersen parallel zu seiner tänzerischen Laufbahn. Mit seiner zwieten Kreation Til gelangte er 2012 bis ins Halbfinale des Internationalen Choreografen Wettbewerbs Hannover. Es folgten Arbeiten für die Compagnie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, für die Iceland Dance Compnay, für das Ballett Basel sowie im Rahmen der Tanzplattform Bern.

Stephan Thoss wurde 1965 in Leipzig geboren und absolvierte seine tänzerische Ausbildung an der Palucca Schule Dresden. 1983 wurde Thoss als Tänzer an das Ballett der Staatsoper Dresden engagiert. Nach Stationen an der Komischen Oper Berlin und am Staatstheater Kassel kehrte er als Solotänzer an die Staatsoper Dresden zurück, wo er in den Folgejahren auch als Choreograf arbeitete. Als Gast choreografierte er unter anderem für das Stuttgarter Ballett, das Bayerische Staatsballett München, das Hamburg Ballett, das Balletto di Toscana Florenz, das Nederlands Dans Theater II in Den Haag, das Ballett des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken. Von 1998 bis 2001 übernahm Thoss mit der Leitung des Balletts der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel seine erste Ballettdirektion. Von 2001 bis 2006 war er Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, von 2007 bis 2014 Ballettdirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. 1990 gewann Thoss mit seiner Choreografie D-x den 2. Hauptpreis beim Internationalen Wettbewerb für Choreografen Hannover. 1993 erhielt er den Mary Wigman Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper für besondere choreographische Leistungen, ein Jahr später folgte die Medaglia Laurenziana in Florenz und 1997 der Kunstpreis der Stadt Dresden. Für Schlaraffenland ist abgebrannt wurde er 1999 mit dem Bayerischen Theaterpreis ausgezeichnet. 2007 gewann er den Deutschen Theaterpreis ››Der Faust‹‹ in der Kategorie Beste Choreografie für Giselle M. 2014 erhielt Thoss für Blaubarts Geheimnis den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie Beste Ballettproduktion an der Volksoper Wien. Zur Spielzeit 2016/2017 übernahm er die Sparte Tanz am Nationaltheater Mannheim als Intendant und Chefchoreograf.