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Von der Traubenblüte bis zur Weinlese

In Heilbronn gibt es eine Fülle von Events rund um das Thema Wein. Eine Übersicht.
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Weingenuss beim Neckar-Gläsle

Würzburg hat den „Brückenschoppen“, Kitzingen den „Stadtschoppen“ und Heilbronn ab dem kommenden Wochenende sein „NeckarGläsle“, das die Weingenießer direkt am Neckarufer genießen können. Vier Gastronomen an der Oberen und Unteren Neckarstraße bieten diesen „Wein-to-Go“-Service jetzt ab 4 Euro für 0,2 l Wein an.
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Impfpflicht für Masern

Schul- und Kindergartenkinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Das ist Ziel des Masernschutzgesetzes, das am 17. Juli 2019 im Kabinett beschlossen wurde.
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Ab sofort können sich Versicherte der Gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg online von einem Tele-Arzt beraten lassen.
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Das 49. Heilbronner Weindorf öffnet

Zum 49. Mal lädt das Heilbronner Weindorf Kenner und Genießer zu elf genussvollen und abwechslungsreichen Tagen rund um das historische Heilbronner Rathaus. Von Donnerstag, 12. September 2019, bis Sonntag, 22. September 2019, präsentieren Weingüter und Genossenschaften der Stadt und der Region über 380 verschiedene Weine, Sekte und Seccos zur Verkostung.
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Kann man Schnee wirklich herbeiwünschen? Gibt es tatsächlich Hunde, die sprechen, singen und auch noch das Publikum dirigieren können? Kann ein Schneemann singen und tanzen? Ist der Weihnachtsmann manchmal eigentlich auch eine Weihnachtsfrau? Und wo ist überhaupt das Rezept für die Weihnachtskekse geblieben? Antworten auf alle diese Fragen gibt das Musical „Die Weihnachtsbäckerei“.

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Bei der bundesweiten Schulaktion „Space Seeds“ werden Schulkinder zu Wissenschaftlern und erforschen Wildblumensamen, die zusammen mit ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS waren. Als erste Schule erhielt die Heilbronner Silcherschule die aus dem All zurückgekehrten Blumensamen, um damit zu forschen. 

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Audi-Chef im Gespräch: Wir treiben Brennstoffzelle voran

Das Gespräch mit Audi-Chef Bram Schot führte Harry Pretzlaff auf dem Genfer Automobilsalon. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Stuttgarter Zeitung

Der neue Audi-Chef Bram Schot will die Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs in Neckarsulm stärken. Audi solle durch eine Kostensenkung wieder auf Erfolgskurs kommen, sagt Schot im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung.

Nachdem Audi bei der Brennstoffzelle lange gezögert hat, will der Autobauer nun bei diesem alternativen Antrieb Gas geben. „Die Brennstoffzelle kommt, und wir wollen dabei sein, wenn dieser Markt anzieht“, sagte Audi-Chef Bram Schot im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung. Davon soll vor allem der Standort Neckarsulm profitieren, der bei Audi eine Führungsrolle bei dieser Zukunftstechnik hat. „Wir haben entschieden, den Brennstoffzellenantrieb in Neckarsulm zu forcieren. Wir werden die Kapazität ausbauen, neue Jobs schaffen“, sagte Schot. Mitte des Jahres sollen die ersten Prototypen mit diesem Antrieb erprobt werden, 2021 ist eine Kleinserie geplant.

Der Standort Neckarsulm ist bei weitem nicht ausgelastet

Brennstoffzellenautos fahren lokal emissionsfrei wie Elektroautos mit Batterie. Das Tanken von Wasserstoff geht jedoch deutlich schneller als das Aufladen einer Batterie und die Reichweite ist größer. Allerdings sind die Kosten der Brennstoffzellen noch sehr hoch. Zudem ist das Tankstellennetz sehr lückenhaft.

Der Audi-Chef zeigt sich überzeugt, dass Neckarsulm bei dieser Technik einmal Schrittmacher sein wird und möglicherweise auch eine neue Partnerschaft eingegangen wird. Audi arbeitet hier bisher mit Hyundai zusammen, BMW hat sich mit Toyota verbündet. Bei BMW ist noch keine Kleinserie in Sicht.

Die Investition stärkt den Standort Neckarsulm, der bei weitem nicht ausgelastet ist. Bram Schot begründete dies mit Problemen bei der Umstellung auf den neuen Abgas-Prüfstandard WLTP. Weil Audi hier zu langsam vorankam, gab es Lieferengpässe. Der Betriebsrat führt den Beschäftigungsmangel in Neckarsulm auch darauf zurück, dass statt Limousinen mehr und mehr Geländewagen verkauft werden und fordert deshalb, dass auch in Neckarsulm ein Offroader gefertigt wird. Der Audi-Chef lehnt dies ab. Stattdessen verwies Schot darauf, dass in Neckarsulm von 2020 an zusätzlich der elektrische Sportwagen E-tron GT produziert werde. Es sei der erste elektrische Audi an einem deutschen Standort.

Der Betriebsrat schlägt einen Geländewagen mit Brennstoffzelle vor

Der Neckarsulmer Betriebsratschef Rolf Klotz will von seiner Forderung indes nicht abrücken: „Wir begrüßen die Stärkung der Brennstoffzellenentwicklung, denken aber schon einen Schritt weiter. Neckarsulm könnte das erste SUV auf Basis der Brennstoffzelle bauen.“ Daneben brauche der Standort weitere „technische Leuchttürme und mehr Entscheidungskompetenz als eigenständiger Standort“. Der Betriebsratschef verwies auf den chronischen Beschäftigungsmangel. „Die Zeitkonten gehen das dritte Jahr ins Minus. Deshalb muss der Vorstand dringend für zukunftsfähige Produkte und eine klare Perspektive sorgen“.

Bram Schot will die Kosten bei Audi deutlich senken, wie er im Interview ankündigte. „Wir wollen bis 2022 rund 15 Milliarden Euro für Zukunftsinvestitionen und ein besseres Ergebnis freispielen und das Unternehmen damit wieder auf Erfolgskurs bringen“.