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Theater Heilbronn verlagert seine Aktivitäten ins Internet

Das Theater Heilbronn bleibt vorerst bis zum 19. April 2020 geschlossen. Der Vorstellungsbetrieb ist ausgesetzt, die Proben und die Arbeit in den Werkstätten sind eingestellt. In dieser Zeit hat das Theater seine Aktivitäten ins »Heimspiel« verlagert. Mit Videobotschaften, Beiträgen des Ensembles, der Mitarbeiter, Spielanleitungen aus der Theaterpädagogik und Lesungen für großes und kleines Publikum kommt das Theater zu seinen Besuchern nach Hause. Die Beiträge werden auf der Homepage in der Rubrik »Heimspiel« gesammelt. Sie können auch in den Sozialen Medien auf Facebook, Instagram und Youtube verfolgt werden, die Babett Taenzer als Online- und Social-Media-Redakteurin des Theaters Heilbronn pflegt.

Ab dem 31. März gibt es eine Fortsetzungsgeschichte für Erwachsene, die dem Theater von Wolfgang Kohlhaase, einem der größten deutschen Erzähler und Drehbuchautoren, zur Verfügung gestellt wurde. Er hat die freundliche Genehmigung erteilt, seine Erzählung »Inge, April und Mai« als Fortsetzungsgeschichte ins Netz zu stellen. Jeden Abend um 18.30 Uhr wird ein neuer Teil veröffentlicht. Sie wird von Frank Lienert-Mondanelli, Anja Bothe, Hannes Rittig, Sarah Finkel, Malin Kemper und Oliver Firit in sechs Teilen gelesen und kann am heimischen Computer verfolgt werden. Das BOXX-Ensemble bereitet darüber hinaus Vorlese-Geschichten für Kinder vor, die ab dem 1. April jeweils um 14 Uhr online sind. Los geht es mit »Max und Moritz«. Es werden bereits weitere Erzählungen, Romane und Theaterszenen von der Dramaturgie für die Online-Lesungen vorbereitet.

Die Abteilung Theaterpädagogik gibt Tipps für Quarantäne-Kids, die zeigen, wie man aus einfachen Haushaltsutensilien super Handpuppen und mit ganz wenigen Zutaten eine großes Abenteuer kreieren kann.
Außerdem schicken die Schauspielerinnen und Schauspieler im Heimspiel- Hausbesuch lustige Videobotschaften ans Publikum: Marek Egert nimmt die Zuschauer in einem wunderbar selbstironischen Video mit in sein chaotisch-fröhliches Home-Office. Schauspieler Gabriel Kemmether hat die erzwungene Auszeit genutzt, um ein Wir-machen- das-Beste-aus-dieser- schweren- Zeit-Lied zu komponieren. Von Oliver Firit kommen Tipps eines Vaters, der seine drei noch ziemlich kleinen Kinder bei Laune halten muss. Stefan Eichberg ist auf der Jagd nach dem Stubenkoller, Malin Kemper hat wertvolle Überlebenstipps vom Ruhrpottmädchen Sina. Borussia- Dortmund- Fan Lukas Janson guckt in Ermangelung der Bundesliga in die Röhre bzw. auf seine Straße und schildert das »pulsierende« Leben vor seinem Haus im Stil einer der Fußball-live- Berichterstattung. Jeden Tag erwartet die Theaterfans ein neuer Gruß.

https://www.theater-heilbronn.de/theater/heimspiel.php

 

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